„Planvoll und durchdacht geht anders.“ So kommentiert der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Lars Hartwig, den heutigen Senatsbeschluss zur Umstellung der Telefonie im bremischen öffentlichen Dienst auf so genannte Softphones. Dem Senat laufe bei der Umstellung der Telefonie die Zeit weg. Jetzt habe er Softphones beschlossen, weil das womöglich weniger Umstellungsaufwand bedeute.
„Einmal mehr hat der Senat hier nach Gutsherrenart entschieden und die Perspektive der Kolleg:innen völlig außer Acht gelassen. Er will die Telefone abräumen, konnte aber auch auf mehrfache Nachfrage kein Softphone zum Testen zur Verfügung stellen“, so Lars Hartwig weiter. Ob das Softphone die Kommunikation im Arbeitsalltag unterstützt oder eher erschwert, bleibe somit unklar.
Zudem liegen dem Gesamtpersonalrat Erkenntnisse vor, dass die bereits seit einigen Jahren in Hamburg genutzte Technik störungsanfällig ist und die Erreichbarkeit teils erheblich behindert.