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Senat soll 41-Stunden-Woche zurücknehmen

Gesamtpersonalrat kritisiert Koalitionsbeschlüsse

Enttäuscht und verärgert reagiert der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Lars Hartwig, auf die jüngsten Beschlüsse des Koalitionsausschusses. „Die Koalition bleibt sich im negativen Sinne treu: Sie beschließt Maßnahmen zum Nachteil der Kolleg:innen - wie die 41-Stunden-Woche - und verkündet es in den Medien. Das bringt Frust und Ärger und schadet dem Betriebsklima.“
„Während Senat und Koalition die Verordnungskeule schwingen, hat die Abstimmung mit den Füßen längst begonnen“, so Lars Hartwig weiter. Es werde immer schwieriger, freie Stellen und Ausbildungsplätze im bremischen öffentlichen Dienst zu besetzen. Zugleich sei klar, dass Bremens Haushaltsprobleme so nicht gelöst werden können.
Es bleibt die Erwartung vieler Beschäftigter, dass die Bürgerschaft den Plänen zur Erhöhung der 41-Stunden-Woche für Beamt:innen eine Absage erteilt. Vorsorglich fordert der Gesamtpersonalrat den Senat auf, die Pläne zur Arbeitszeiterhöhung unverzüglich zurückzunehmen.