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Arbeitgeber müssen für Schutz der Beschäftigten vor Gewalt sorgen

Porträt von Lars Hartwig, GPR-Vorsitzender, mit ernstem Gesichtsausdruck

Wir sind entsetzt und fassungslos über das, was Montag in Stade geschehen ist. Sechs Kolleg:innen sind bei ihrer Arbeit kaltblütig ermordet worden. Den Opfern, ihren Angehörigen, ihren Kolleg:innen und Freund:innen gilt unsere Anteilnahme und unser tiefstes Mitgefühl. Alle Beschäftigten des bremischen öffentlichen Dienstes sind tief betroffen von dieser abscheulichen Tat.

Wir sehen seit einigen Jahren, dass sich das gesellschaftliche Klima verändert. Immer häufiger sehen sich Kolleg:innen, die nach bestem Wissen und Gewissen ihre Arbeit machen, Angriffen ausgesetzt. Verbaler Gewalt, Bedrohungen, mitunter auch handgreiflichen, gewalttätigen Angriffen.

Wir als Gesamtpersonalrat beschäftigen uns, zusammen mit unseren Gewerkschaften, schon eine ganze Weile mit diesem Thema. Wir wollen erreichen, dass der Arbeitgeber die Kolleg:innen besser vor Gewalt schützt. Und wir wollen erreichen, dass Kolleg:innen, die Opfer von Angriffen geworden sind, mehr Unterstützung erhalten. Insgesamt sind die öffentlichen Arbeitgeber gefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Magnolienblüte · Francie Hemmen