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Gespräche über Dienstvereinbarung „Mobile Arbeit“ aufgenommen

Ein aufgeklapptes Notebook auf einem Tisch im Freien. Daneben steht eine Vase mit Rosen.

Arbeiten im Café? Mit dem Notebook im Garten? - Mobiles Arbeiten bietet Chancen, Beruf und private Lebensführung besser unter einen Hut zu bekommen und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. Gleichzeitig birgt es auch Risiken, zum Beispiel der Selbstausbeutung der Beschäftigten, aber auch beim Schutz sensibler Daten.
Der Gesamtpersonalrat will, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen die Chancen der mobilen Arbeit nutzen können. Deshalb wollen wir den Anspruch auf mobile Arbeit und die Rahmenbedingungen dafür in einer Dienstvereinbarung regeln. Wir haben den Senator für Finanzen zu entsprechenden Verhandlungen aufgefordert.
Für uns sind unter anderem folgende Punkte wichtig:

  • Alle Kolleginnen und Kollegen, deren Aufgaben sich dafür eignen, sollen auch die Möglichkeit haben, einen Teil ihrer Arbeit, etwa einen Tag pro Woche, mobil zu erledigen.
  • Auch mobile Arbeit muss ein Ende haben. Sie darf nicht zur Aufweichung verbindlicher Arbeitszeitregelungen führen. Beschäftigte, die an der mobilen Arbeit teilnehmen, sollen wissen, wie sie dies gesund gestalten können.
  • Für die mobile Arbeit notwendige Arbeitsmittel, also insbesondere ein Notebook (mit Dockingstation am Büroarbeitsplatz), müssen vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.
  • Die weitergehenden Anforderungen für alternierende Telearbeit, die regelmäßig an ganzen Tagen von zu Hause aus erledigt wird, müssen aus Gründen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bestehen bleiben.

Unsere ersten Gespräche mit dem Senator für Finanzen waren sehr konstruktiv, so dass wir zuversichtlich sind, bald zu guten Regelungen für mobile Arbeit zu kommen.