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Go Ahead! e. V. will zwei Vorschulen in Uganda die Wiederaufnahme eines regulären Schulbetriebs ermöglichen

Rest-Cent-Projekt in Uganda

Winkende Vorschulkinder vor der Schule
Winkende Vorschulkinder vor der Schule (Foto ist Eigentum von Go Ahead!)

Go Ahead! unterstützt seit vielen Jahren Vorschulen in Uganda. Diese Vorschulen sind Anlaufstellen für Kinder aus dem ländlichen, strukturschwachen Umland, insbesondere für Waisen und Halbwaisen, die ihre Eltern durch eine HIV/Aids-Erkrankung verloren haben. In den Vorschulen werden sie professionell betreut, können an Aktivitäten zur Freizeitgestaltung teilnehmen und erhalten erste Unterrichtsstunden in Fächern wie Mathematik, Englisch, soziale Entwicklung und Gesundheit. Gerade diese Vorbereitung auf die Schule ist wichtig, damit die Kinder aus prekären Verhältnissen im späteren Schulunterricht den Anschluss finden.

Wegen steigender Infektionszahlen mit dem Corona-Virus wurden auf staatliche Anweisung hin alle Schulen geschlossen. Für die älteren Schüler:innen konnte im Oktober vergangenen Jahres der Unterricht wieder aufgenommen werden.

Geschlossene Vorschule in Uganda
Geschlossene Vorschule in Uganda (Foto ist Eigentum von Go Ahead!)

Damit auch die Vorschulen, wie geplant, Anfang 2021 öffnen können, müssen diese darauf vorbereitet werden. Denn eine Öffnung ist nur mit einem entsprechenden Hygienekonzept möglich. Dazu gehört das Tragen von Mund-Nasen-Masken, die Einhaltung von Abstandsregeln und die Handhygiene. Ein wesentlicher Bestandteil ist die gute Aufklärung über das Virus, um Gerüchte und Tabuisierung zu vermeiden.

Lieferung von Lebensmitteln an die Vorschulen
Lieferung von Lebensmitteln an die Vorschulen (Foto ist Eigentum von Go Ahead!)

Geplant ist die Anschaffung von

- großen Zelten, die belüftet werden können und ausreichend Platz für die Kinder bieten
- Einzeltischen und -stühlen für jedes Kind zur Einhaltung des Mindestabstandes
- großen Wassertanks und Seife für die Handhygiene, da die Versorgung mit fließendem Wasser unzureichend ist
- Materialien für die Versorgung mit Masken, die Freiwillige aus der Gemeinde nähen

In vorbereiteten Workshops lernen die Kinder, wie man sich vor dem Corona-Virus schützen kann. Auch sind regelmäßige Treffen mit Eltern und anderen Gemeindemitgliedern geplant, um über die Maßnahmen zu informieren, Feedback einzuholen und sie für einen angemessenen Umgang mit dem Corona-Virus zu sensibilisieren.

Informationen und Berichte über das Projekt

28.09.2021: Erster Bericht zum Projekt Vorschulen in Uganda (pdf, 635.3 KB)